Alemannenschule Mengen
Alemannenschule Mengen

Besuch der Bundespolizei

Am 7.03.2013 war die Bundespolizei bei uns in der Schule von 08.30 Uhr bis 12.15 Uhr. Drei Polizisten haben uns gezeigt, wie wir uns fernhalten können, wenn uns einer angreift oder bedroht, oder wenn einer sagt: „ Gib mir dein Taschengeld!“
Sie haben uns auch gezeigt, was man machen soll, wenn folgende Situation eintritt: „Du stehst alleine am Bahnsteig und es kommt ein 14- Jähriger und beschimpft dich und sagt, dass du nicht wieder herkommen sollst.“ Sie erklärten uns, dass wir dann das Opfer sind und er der Täter. Wir haben darüber geredet, wie wir uns dann fühlen würden. Später gab es zwei Gruppen für eine Teambildungsübung. Herr Schlageter hatte uns ein grünes Tuch gegeben. 12 Kinder standen darauf und mussten das Tuch umdrehen, ohne dass einer runterfliegt. Das haben wir auch geschafft, das war richtig cool.
Aber dann gab es folgendes Rollenspiel:
Ich saß im Zug mit einer Frau, die ist immer näher an mich ran gerutscht. Aber ich habe laut zu der Frau gesagt: „ Stopp, lassen Sie mich in Ruhe!“ Ein Mann hat das gehört und ist zu uns gekommen. Er hat mich gefragt, was hier los ist. Ich antwortete ihm: „Die Frau sitzt immer näher zu mir und ich will es nicht!“ Der Mann sagte zu der Frau: „ Gehen sie weg, das Kind kann nicht mehr mit ihnen da sitzen! “Die Frau stand auf und ich durfte mich wieder an meinen Platz setzen. Das war auch so richtig cool, aber dann mussten die Polizisten leider weiter! Das fand ich doof.
Zum Schluss haben sie uns noch die Pistole gezeigt, aber halt ohne Munition. Aber dann mussten sie wirklich gehen. Wir haben tschüss gesagt und uns bedankt.

Kai Kuhner, KL.4

Am Donnerstag, dem 7.3.2013 war bei uns von der zweiten bis zur sechsten Stunde ein Gewaltpräventionstag für die Dritt- und Viertklässler. Es kamen drei Polizisten der Bundespolizei. Im Klassenzimmer der dritten Klasse haben sich die Polizisten vorgestellt.
Wir sollten uns vorstellen, dass wir am Bahnhof stehen würden. Dann haben sie uns gesagt, dass man einem Angreifer nicht in die Augen schauen soll, da man ihn sonst provoziert. Wenn man sich bedroht fühlt, soll man möglichst schreien, um Aufmerksamkeit zu erregen. Man soll auch nicht mit Fäusten vor dem Angreifer
stehen, weil die Leute sonst glauben, dass man selber der Angreifer ist. Wir haben auch gelernt, dass wir mit ausgestreckten Händen und gespreizten Fingern vor dem Täter stehen sollen. Wir übten das alle und riefen: „Stopp, lassen Sie mich in Ruhe!“
Die Polizisten haben uns Rollenspiele vorgespielt. Bei manchen durften wir mitmachen. Wir haben aber auch Teamspiele gespielt. Sie haben uns gezeigt, wie wir uns wehren können, ohne den Gegner anzufassen. Sie haben uns auch gesagt, was wir tun sollen, wenn wir sehen, dass jemand misshandelt wird: Fotos vom Täter machen oder Videos drehen mit dem Handy. Man soll sich auch viele Merkmale des Täters einprägen, damit man bei einer Befragung Auskunft geben kann.
Am Schluss haben uns zwei der Polizisten ihre Waffen gezeigt.

Paula Fink, Klasse 4

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