Alemannenschule Mengen
Alemannenschule Mengen

Klasse 4 besucht den Rettungshubschrauber Christoph 54

Christoph 54 rettet Leben!

2 Minuten – das ist der Zeitraum, der über Leben und Tod entscheiden kann. Denn zwei Minuten dauert
es, bis Christoph 54 einsatzbereit ist. Christoph 54 ist der Rettungshubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht, der für das Gebiet rund um Freiburg zuständig ist und auf dem Freiburger Flugplatz stationiert ist.
Letztes Jahr hat Christoph 54   1270 Einsätze geflogen. Wie viele Menschenleben dabei gerettet wurden – das wissen Notarzt Frank Lerch, Rettungsassistent Ralf Mewes und Pilot Oliver Waldschmidt nicht so genau, aber eines wissen sie: „unser Beruf ist lebenswichtig – wir freuen uns nach jedem Einsatz und wissen, dass wir etwas sinnvolles getan haben.“
Sinnvoll war etwa der Einsatz vor knapp 2 Jahren, als das Christoph 54 Team einen Funkspruch der Leitstelle bekam, der eigentlich gar nicht für die Männer der Luftrettung gedacht war. Und trotzdem flogen sie zum Freiburg Seepark, wo ein Mann auf der dünnen Eisschicht eingebrochen war. „Eigentlich hatte er den Kampf um sein Leben schon aufgegeben“, erzählt Ralf Mewes, „die Kräfte hatten ihn verlassen, der vollgesogene Wollmantel und die schweren Schuhe drohten ihn in die Tiefe ziehen – aber plötzlich hörte der Mann unseren Hubschrauber und wusste: Die kommen wegen mir. Und da hatte er noch einmal all seine Kräfte zusammengenommen und hat es geschafft.“ Das Team von Christoph 54 konnte den Mann aus dem Wasser ziehen, ins Krankenhaus fliegen – und zwei Wochen später bedankte sich der Mann überglücklich und sehr bewegt mit einer Kiste Champagner bei seinen Lebensrettern. Oliver Waldschmidt, Ralf Mewes und Frank Lerch sind ein eigespieltes Team – das haben Helena, Selina, Tatjana, Marcel, Coralie, Julia, Kai, Paula, Luisa und Laetitia, die ZISCH-Kinder, die das große Los mit dem Besuch bei der Luftrettung gezogen hatten, schnell gemerkt. Ein witziger, freundschaftlicher Umgangston herrschte beim Besuch der BZ-Kinderreporter in der Hub-schrauberhalle auf dem Freiburger Flugplatz, und die Fragen der Kinder der Mengener Alemannenschule beantwortete das Christopher 54 Team mit viel Humor. Auf die Frage, wo er denn seinen Flugschein gemacht hätte, konnte etwa Pilot Oliver Waldschmidt gar nicht antworten, weil ihm der Rettungsassistent mit einem „Ich glaub, die gab es bei Karstadt im Sonderangebot“ dazwischenfunkte. (Gelegenheit zum Richtigstellen gab es aber dennoch: „Bei der Bundeswehr“, meinte Oliver Waldschmidt, als er wieder zu Wort kam.) Überhaupt wollten die Mengener Kinder viel vom Christoph 54-Team wissen. Und sie erfuhren viel, wie schwierig es ist, auf einer Kreuzung zu landen, wenn die Autos untendrunter partout nicht anhalten wollen, weil sie womöglich sonst blockiert wären, oder dass man einen Bilderhacken in der Wand auch prima dazu benutzen kann, eine Infusionsflasche dranzuhängen. Und wie es sich anfühlt, im Rettungs-hubschrauber drin zu sitzen, das erfuhren die Mengener ZISCH-Kinder auch: „Eng“, war das übereinstimmende
Urteil von Coralie, Laetitia und Luisa, als sie auf den Crew-Sitzen im Inneren des Hubschraubers Platz genommen hatten. Das mit dem Platz-Nehmen, das ging übrigens nur, weil es draußen schon dunkel war, und Christoph 54 bei Dunkelheit keine Einsätze mehr fliegen kann und das Luftrettungsteam sich deshalb zwei Stunden Zeit für die ZISCH-Kinder nehmen konnten. Denn die zwei Stunden – das ist bei der Luftrettung eine Menge Zeit.
Viel Zeit zum Leben-Retten!!!

Anette Hoch

Ein Besuch bei der DRF

Am 26 .2.2013 fuhr ich mit meiner Klasse zur DRF. Dort erwartete uns ein Mann von der DRF und sagte: “Hallo, ihr müsst die Kinder der Klasse 4 aus Mengen sein. Ich zeige euch, wo es langgeht.“ Er führte uns zu einem Kreis mit Stühlen, dann ging er wieder. Wir setzten uns hin und dann kamen vier Leute. Der eine sagte: ,,Ich stelle uns mal vor .Ich heiße Ralf Mewes und bin bei der DRF Rettungsassistent.“ Dann stellte sich der Zweite vor.Er sagte, dass er Frank Lerch heiße und Notarzt sei. „Ich bin Pilot und heiße Oliver Waldschmidt.“ Als letztes stellte sich noch ein Mann vor: „Ich bin Winfried Redhaber und mache solche Sachen, wie z.B. Leute über unsere Arbeit informieren.“

Frank Lerch erklärte uns anhand von Bildern, wie ihre Arbeit aussieht, z.B. bei einem Autounfall Verletzten zu helfen. Er hat uns auch gezeigt, wo der Hubschrauber landen kann und wo nicht. Pilot Oliver Waldschmidt erzählte, dass er schon immer als Kind Pilot werden wollte. Irgendwann hatten wir genug Bilder gesehen und wir wurden in 2 Gruppen aufgeteilt. Ich war in der Gruppe, die sich zuerst den Hubschrauber anschauen durfte. Wir durften dort einsteigen, wo der Pilot sitzt. Das war ein komisches Gefühl, denn überall waren Knöpfe. Dann sind wir zum Notarzt gegangen, der hat uns seinen Notfallkoffer erklärt. Er hat aber auch gesagt, dass er wie ein Bilderbuch mit 1-4 Seiten ist. Wir durften sogar einige Instrumente anschauen, wie z.B. den Sauerstoffmesser, mit dem man messen kann, wie viel Sauerstoff im Blut ist. Dann hat er uns das Bilderbuch gezeigt: Blutdruckmesser, Spritzen, Schienen, Medikamente und ganz viele andere Dinge, die man braucht um Leute zu retten. Dann durften wir noch einmal in den hinteren Teil des Hubschraubers gehen. Es war sehr interessant, weil sie es sehr schön und ausführlich erklärt und erzählt hatten.

Coralie Huft

 

 

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